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Literaturhinweise:

 
 
 

Häufige Fragen und Antworten:

 

Kann es eine Geruchsbelästigung geben?

In den ersten zwei Jahren kann es während der Beschickung (2-3mal pro Tag für 30 Sekunden!) zu einer geringen Geruchsentwicklung kommen. Nach dieser Zeit ist Ihre Pflanzenkläranlage dicht mit Schilf bewachsen, so dass eine Geruchsemission sehr unwahrscheinlich ist.

 

Friert die Anlage im Winter nicht ein?

Wenn eine Pflanzenkläranlage richtig eingebaut wurde und nach Betriebsanleitung betrieben wird, ist bis -10°C kein Einfrieren zu befürchten. Dies hat mehrere Gründe: frisches Abwasser besitzt eine Temperatur von mindestens 8°C, der Gefrierpunkt von Abwasser liegt durch seinen hohen Salzgehalt erst bei ca. -2,5°C, die stattfindenden Stoffwechselprozesse setzen Energie in Form von Wärme frei, bei richtigem Filtermaterial und -einbau gibt es kein stehendes Wasser, das die abgestorbenen Schilfpflanzen bietet einen guten Schutz.
 
Dennoch kann es unter extremen Umständen (>-10° Dauerfrost) zu Einfrierproblemen kommen, vor allem dann, wenn mehrere ungünstige Faktoren zusammenkommen: neu gebautes Beet mit geringem Schilfbewuchs, geringe oder nur periodische Nutzung, schlecht versickerungsfähiger Boden und damit Rückstau beim Auslauf. In solchen Fällen kann es ratsam sein, Ein- und Auslaufbereich des Beetes mit Stroh zu schützen.
 
In jedem Fall muss bei Temperaturen unter -10° täglich nach der Anlage geguckt werden! Oft ist lediglich etwas Eis am Auslauf zu entfernen, damit die Anlage nicht einfriert.

 

Zieht eine Pflanzenkläranlage Mücken an?

Die Larven der Mücken leben in stehenden Gewässern. Eine Pflanzenkläranlage ist jedoch kein Teich, sondern ein mit verschiedenen Sanden gefüllter durchfeuchteter Beetkörper ohne Wasserfläche. Jede Regentonne bietet bessere Lebensbedingungen für die kleinen Blutsauger.

 

Wie lange funktioniert so eine Anlage?

Pflanzenkläranlagen werden erst seit 15 Jahren im größeren Umfang gebaut, so dass die Erfahrungen bzgl. ihrer Lebensdauer noch nicht hinreichend sind, um genaue Aussagen treffen zu können.
 
Die Lebensdauer ist in erster Linie durch die Haltbarkeit der Folie begrenzt. Je besser diese abgedeckt und vor UV-Licht geschützt ist, desto länger kann sie halten. Der Sandfilter kann sich bei ausreichender Dimensionierung immer wieder selbst regenerieren. So gibt es Anlagen, die bereits seit 30 Jahren in Betrieb sind und keine Verschlechterung der Werte zu verzeichnen haben.
 
Vorsichtig ausgedrückt, können mindestens 15-20 Jahre Lebensdauer angesetzt werden.

 

Ist eine Baugenehmigung nötig?

Nein, Kleinkläranlagen (und dazu zählen Pflanzenkläranlagen) bis 8cbm Abwasser/Tag sind baugenehmigungsfrei. Es ist lediglich eine wasserrechtliche Erlaubnis bei der Unteren Wasserbehörde vom Landkreis einzuholen.

 

Was ist besser, eine Grube aus Beton oder eine aus PE?

Betongruben in Ringbauweise sind in der Regel günstiger als PE-Tanks und werden deshalb viel eingesetzt. Sie müssen jedoch regelmäßig einer Dichtigkeitsprüfung unterzogen werden. Es gibt Standorte, an denen das Einsetzen einer Betongrube nicht möglich ist.
 
PE-Schächte sind garantiert dicht, wenn sie beim Einbau keinen Schaden erlitten haben. Sie sind eine gute Alternative in grundwassernahen Gebieten, auf Grundstücken, die nicht mit schwerem LKW befahren werden können und in frostgefährdeten Zeiten. Eine Entscheidung kann nur anhand der konkreten Situation getroffen werden.
 
Eine detaillierte Betrachtung zu dieser Frage finden Sie hier: Vor- und Nachteile von Beton- und PE-Schächten.

 

Wie viel Gefälle braucht man, um auf eine Pumpe verzichten zu können?

Der erforderliche Höhenunterschied zwischen Erdniveau am Haus und Auslauf an der Beetsohle vom Schilfbeet beträgt ca. 150cm in Abhängigkeit von der Lage des Abwasserrohres am Haus. Wenn Sie es genauer wissen möchten, können Sie sich mit dieser Frage gerne an uns wenden. Wir helfen Ihnen gerne dabei. Kontakt

 

Was passiert mit dem Schilf? Muss das jedes Jahr gemäht werden?

Es kann, muss aber nicht jedes Jahr gemäht werden. Wen das trockene Schilf nicht stört kann auch nur etwa alle 5 Jahre mähen. Am besten man schneidet das Schilf im Winter und lässt das Schilf bis März als Schutzschicht liegen. Sobald sich die ersten neuen Triebspitzen zeigen darf man das Beet nicht betreten, weil das Schilf extrem trittempfindlich ist – also nicht zu spät räumen, dann lieber liegenlassen.

 

Vertrocknet das Schilf nicht, wenn die Anlage nur selten genutzt wird oder nur wenig Wasser anfällt?

Unsere Anlagen werden alle mit einem Aufstau im Kontrollschacht versehen, der nach Bedarf hochgezogen werden kann, um das Wasser im Beet zu halten. Damit kann flexibel der Wasserbedarf des Beetes gesteuert werden. Bei sehr selten benutzten Beeten ist der Aufstau i.d.R. im Sommer mindestens bis zur Hälfte hochgezogen. Da kann das Wasser im Extremfall komplett im Beet verdunsten. Außerdem gibt es ja auch immer mal Niederschläge. Im Winter muss dieser Aufstau aber unbedingt runtergelassen werden, damit das Beet nicht einfriert.

 

Was darf nicht ins Abwasser geleitet werden?

Grundsätzlich sollte man sich bewusst machen, dass in jeder Kläranlage, egal ob es sich um ein kommunales Klärwerk oder um eine Schilfkläranlage handelt, nur die Inhaltstoffe herausgefiltert werden können, die biologisch abbaubar sind. Man sollte sich deshalb immer überlegen, was man ins Klo kippt und was besser in die Mülltonne oder auf den Komposthaufen gehört.
Die meisten Reinigungsmittel sind inzwischen zu 99% biologisch abbaubar und können ganz normal verwendet werden. Je weniger Zusatzstoffe enthalten sind, desto besser.
Bei einer Kleinkläranlage fehlt die Homogenisierung der Abwasserzusammensetzung wie man sie bei kommunalen Anlagen hat. Der Betreiber der Kleinkläranlage ist verantwortlich für seine Anlage und deren Ablaufwerte. Übermäßige Verwendung vor allem von „scharfen“ Reinigungsmitteln kann zur Verschlechterung der Ablaufwerte führen.
Das Merkblatt „Was gehört nicht ins Abwasser“ gibt Ihnen genauere Informationen zu dem Thema.

 
 
 
 

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