Seminarbericht – Bau einer Lehmsauna

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Frühstück

Warum eine Lehmsauna?
 
Die 'normale' Sauna ist meist ringsherum mit Holz verkleidet. Holz kann wenig Wärme speichern. Der Saunaeffekt entsteht durch sehr hohe Raumtemperatur.
Ein Gegenentwurf dazu ist die 'Strahlungssauna'. Hier kann die Lufttemperaur recht gering sein, da der Raum von heiß strahlenden Wänden umgeben ist. Diese Art der Sauna wird allgemein als wesentlich angenehmer wahrgenommen, da die Atmung hierbei weniger behindert wird.
Die Lehmsauna ist ein Zwischending zwischen beiden Saunaprinzipien. Der Lehm ist sehr gut in der Lage, Wärme zu speichern und schnell wieder abzugeben. Alle Nutzer empfinden das Saunen in der Lehmsauna als sehr angenehm.



Weiden einflechten - zur Vergrößerung bitte anklicken Fertiges Weidengerüst - zur Vergrößerung bitte anklicken

Als erstes wurde ein Weidengerüst aufgebaut, das später den Lehm halten soll. Dazu wurden kräftige Weidenruten im Boden befestigt und oben in der Spitze zusammengewunden.
In diese senkrechten Staken wurden dann biegsame Weidenruten waagerecht eingeflochten.

 
 
Lehm einsumpfen - zur Vergrößerung bitte anklicken Strohlehmbewurf - zur Vergrößerung bitte anklicken

Das Weidengerüst wurde dann mit Strohlehm von innen und aussen beworfen. Dazu musste eine ganze Menge Lehm eingesumpft und mit den Füßen Stroh untergemischt werden.

 
 
Aufbringen der Hanfdämmung - zur Vergrößerung bitte anklicken Kalkanstrich - zur Vergrößerung bitte anklicken

Von außen erhielt die Lehmsauna eine Dämmschicht aus Hanf-Dämmwolle, damit die im Lehm eingespeicherte Wärme vor allem nach innen abgestrahlt wird. Die Dämmwolle wurde gleichzeitig mit einem abdeckenden Lehmputz aufgebracht.
Zum Abschluß wurde für den Wetterschutz ein mehrlagiger Kalkanstrich aufgetragen.

 
 
Blick in die fertige Lehmsauna - zur Vergrößerung bitte anklicken
Ein Blick hinein



 
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