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Dämmung


Hanf-Dämmstoffe

- für den Einsatz im ökologischen Bauen nahezu ideal!

Hanfpflanzen

Dämmstoffe aus Hanf werden aus Hanfpflanzen der einheimischen Landwirtschaft gewonnen, in einem Faserwerk mechanisch aufgeschlossen und schließlich zu den unterschiedlichen Dämmstoff-Produkten verarbeitet.
 
Hanf-Dämmstoffe sind somit 100% natürlich: Hanfpflanzen werden ohne Zusatz von Herbiziden und Insektiziden angebaut.Zur Verwendung als Baustoff werden weiterhin keine Flammschutzmittel, Insektengifte etc. benötigt.
 
Die Einsatzmöglichkeiten von Hanf-Dämmstoffen sind sehr vielfältig, dabei stellen sie in ihrem jeweiligen Einsatzbereich oft die preiswerteste natürliche Variante dar.

 
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Dämmmatten, Dämmplatten

Thermo-Hanf-Produkte

Natürliche Dämmmatten/Dämmplatten gibt es für sehr unterschiedliche Einsatzgebiete. Es werden sowohl typische 'Klemmfilzmatten' als auch steifere putzfähige Dämmplatten für den Innen- und Außenbereich angeboten.

Sie werden aus verschiedenen Naturfasern (Hanffasern, Jutefasern, Flachsfasern, Holzfasern) bzw. Schilfrohr hergestellt.

Gebunden werden diese Dämmplatten sehr unterschiedlich:
Bei den Klemmfilzen kommen neben natürlichen Bindemitteln (Kartoffelstärke und Maisstärkefaser) auch Polyester zum Einsatz.
Verputzfähige Holzfaser-Dämmplatten werden in Schichten hergestellt, die durch das holzeigene Lignin gebunden werden (Nassverfahren). Die einzelnen Schichten werden durch Weißleim miteinander verklebt.
Schilfrohr-Dämmplatten werden lediglich mit Drähten geklammert.

Des weiteren kommen als Brand- bzw. Feuchteschutz ggf. Soda, Borsalz oder Paraffin zum Einsatz.


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Dämmschüttungen

Kork-Granulat

Natürliche Dämmschüttungen gibt es für sehr unterschiedliche Einsatzgebiete.

Oberste Geschossdecke (Wärmedämmung)
Für die reine Wärmedämmung z.B. der obersten Geschossdecke eignen sich insbesondere die Hanffaser-Dämmschüttung, das Kork-Dämmstoffgranulat sowie die Perlite-Dämmstoffschüttungen Thermo-Fill und Extraperl S4..

Zwischendecke (Schallschutz)
Ist Schallschutz gefragt, so kommt als leichte Schüttung ebenfalls die Hanffaser-Dämmschüttung und als schwere Schüttung die Hanf-Leichtlehmschüttung in Betracht. Die Hanf-Leichtlehmschüttung hat darüber hinaus den Vorteil, dass sie druckbelastbar ist, also der weitere Aufbau schwimmend erfolgen kann (gute Entkoppelung).

Feuchtekritische Bereiche
In feuchtekritischen Situation kommt je nach Anwendungsgebiet das Kork-Dämmstoffgranulat, die feuchtigkeits­unempfindlichen Perlite-Dämmstoffschüttungen (Thermo-Fill, Thermo-Floor und Thermo-Plan) oder die Hanf-Leichtlehmschüttung.

Wärmedämmung gegen Erdreich
Bei der Dämmung zum Erdreich ist Schaumglasschotter (Glasschaum-Granulat) die ideale Dämmschüttung. Sie ist auch in diesem Einsatzgebiet dauerhaft stabil; und darüber hinaus auch noch druckfest und kapillarbrechend.
Blähglas ist dazu die feinere Alternative, der bei Aufbauten mit geringer Bauhöhe den Vorzug zu geben ist.


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Dämmen mit Lehm

Innendämmsysteme bei denen Lehm eine wesentliche Rolle spielt

Dämmender Leichtlehmstein mit Stroh,<br>
der vom Lehm gebunden wird.
Dämmender Leichtlehmstein
mit Stroh, der vom
Lehm gebunden wird.

Um es gleich am Anfang klar zu stellen: "Lehm dämmt nicht!"

Die Vorteile des Lehms liegen:

  • in seiner guten Wärmespeicherfähigkeit
  • seiner guten Schalldämpfungsegenschaft
  • und seiner Fähigkeit der Feuchteregulierung

Diese Vorteile hat er vor allem wegen seines hohen Gewichts, was ihn widerum direkt als Dämmstoff unbrauchbar macht.

Es gibt aber eine ganze Reihe von Dämmaufbauten bei denen Lehm eine Rolle spielt.

Vor allem seine enorme Fähigkeit zur Feuchteregulierung macht Lehm insbesondere bei Innendämmsystmen interessant, bei denen es sonst sehr leicht zu Feuchteproblemen im Baukörper kommen kann.


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Dichtheit des Gebäudes

- sinnvolle Lösungen für den Einsatz von Dichtungsbahnen im ökologischen Bauen

Dachaufbau mit Unterdach

Abdichten - JA oder NEIN ???
Diese Frage wird - gerade im ökologischen Bauen - äußerst kontrovers diskutiert. Daher gibt es auch hier keine einfache Antwort dazu.
 
Die Erfahrungen haben gezeigt, dass es sehr wohl Bereiche gibt, wo Abdichtungsmaßnahmen durchaus sinnvoll sind. In bestimmten Bereichen sind diese Maßnahmen sogar unerlässlich um Bauschäden vorzubeugen bzw. den positiven Effekt der Wärmedämmung nicht wieder größtenteils zu vernichten.
 
Auf dieser Seite werden die einzelnen Problembereiche, die sich rund um das Thema 'Dämmung und Abdichtung' ranken angerissen. Auf den weiterführenden Unterseiten werden dazu dann Lösungen vorgestellt.

 
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