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Leichtlehme

Erstellung einer Innendämmschale<br>aus Hanf-Leichtlehm
Erstellung einer Innendämmschale
aus Hanf-Leichtlehm

Obwohl wir immer wieder hören 'Ich möchte mein Haus mit Lehm dämmen' gilt leider ganz eindeutig: 'Lehm dämmt nicht!'.

Wenn vom 'Dämmen mit Lehm' gesprochen wird, dann handelt es sich um sogenannte Leichtlehme, die aus Lehm und Zuschlagstoffen bestehen. Fetter Lehm (also Lehm mit hohem klebenden Tonanteilen) mit leichten Zuschlagstoffen ergibt einen dämmenden Baustoff. Die Dämmwirkung entsteht durch den Zuschlagstoff. Der Lehm fungiert hier in erster Linie als Kleber.

Leichtlehmmischungen werden mit sehr unterschiedlichen Zuschlagstoffen angeboten. Häufige Verwendung finden Stroh, Holzspäne, Hanfschäben, Korkschrot, Blähton. Aber auch Mischungen mit anderen Materialien wie z.B. Blähgas oder Kirschkerne sind denkbar.

Leichtlehme lassen sich auch gut im Eigenbau selbst mischen. Dazu wird Baulehm und die gewünschten Zuschlagstoffe benötigt.

Mit Leichtlehm lassen sich nichttragende Außenwände in monolithischer Bauweise herstellen, was aber heutzutage nur noch selten getan wird.... Eine weit häufigere Anwendung ist die Erstellung von Vorsatzschalen als Innendämmung bei der wärmetechnischen Altbausanierung.






Anwendungsbereiche von Leichtlehmen

Fachwerkhaus mit Holzleichtlehm ausgefacht<br>- noch nicht verputzt
Fachwerkhaus mit Holzleichtlehm ausgefacht
- noch nicht verputzt